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Besucherrekrod beim Mittelalterfest

„Um große Dinge zu erreichen, sind zwei Dinge nötig: ein Plan und zu wenig Zeit“ Leonard Bernstein

Obwohl Herr Bernstein den Bronzezeithof nie besucht hat, aber hätte er, hätte er es gleich danach gesagt. Denn er beschreibt ziemlich genau, wie wir arbeiten und den Grund unseres Erfolgs. Ein großen Anteil daran hatte das Mittelalterfest im Juli. Mit so vielen Besuchern haben wir gar nicht gerechnet und kamen kaum mit der Arbeit nach. Eine wahre Besucherflut strömte über den Bronzezeithof.
Dabei hatte eine Darstellergruppe noch kurz vorher abgesagt. Und die Darsteller, die dort waren haben wie die Helfer großartiges geleistet.
Wie der Musiker mit der Sachpfeife: das Dudelsack artige Instrument spielt sich genauso und klingt ein Dudelsack. Es hat zwar weniger Pfeifen, zu merken war das nicht. Gekleidet als Narr ging er oft  musizierend übers Gelände und verzückte mit wohlfeilem Geläut.
Beim Blacksmith konnte das Schmiedehandwerk bewundert werden. Thijs Borghuis und seine Helfer waren dicht umringt, wenn sie das glühende Eisen aus der Esse holten und mit schweren Hämmern auf den Amboss bearbeiteten. Viele seiner Arbeiten hatte er mitgebracht und sie erklärten die Entstehung und den Gebrauch der Werkzeuge und Waffen.
In den Werkstattgebäude wurde Wolle mit Pflanzen gefärbt, wie sie nach dem Weben aussahen und welche Schnitte vor tausend Jahren üblich waren. In etwa ahnte man, wie aufwendig und lange der Weg von der Wolle zur fertigen Hose ist. Vielleicht hielt die Kleidung früher deswegen länger als errwartet?
Das Angebot für die Kinder: flechten einer Kordel, töpfern, Speckstein schnitzen, Speere werfen oder mit Pfeil und Bogen schießen. Einige der Kinder waren so begeistert und halfen mit beim Brot schmieren oder Getränke verteilen. Ja, das ist eine wahre Freude!
Und dann noch das Schwein am Spieß: das wurde sehr gut von den Besuchern angenommen, denn nach kurzer Zeit gab es kein Schwein mehr.
Außerdem gab es frisches Brot aus dem Lehmofen auch nach mittelalterlichen Rezepten. Man konnte selbstgebrautes, mittelalterliches Grutbier kosten, das mit Gagel und anderen Kräutern gebraut wurde. Sogar eine Suppe nach original mittelalterlichem Rezept wurde serviert. Da konnte niemand meckern. Hat auch keiner. Denn uns und den Besucher hat der Tag sehr gut gefallen und die Kasse hat ja auch gestimmt.

Bericht in der GN

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