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Rahmenkorb flechten mit Gudrun Hartjens.

Im zweiten Flechtkurs mit Gudrun lernten wir das Flechten von Rahmenkörben. Diese Art Körbe ist leicht herzustellen und sehr gut für Anfänger geeignet, da durch den Rahmen die Form festgelegt wird und wenig von Hand korrigiert werden muss.

Die Rahmen sind zu Kreisen und Ovalen gebogene Weidenruten, die ein paar Wochen vorher zum Trocknen um einen Baum gewickelt wurden. Werden die Ruten feucht gebogen und trocknen in dieser Form, bleiben die Ringe in dieser Form und können für einen Rahmenkorb benutzt werden.

Dazu werden zwei zueinander passende Ringe ausgesucht. Ein Ring muss in den anderen passen und dabei an den anderen anliegen. Der größere Ring liegt außen; dessen oberer Teil wird später zum Henkel. Die beiden Ringe werden an beiden Seiten mit einer dünnen Weidenrute verbunden. Nach ein paar Runden flechten werden weitere Bögen (Stecken) in das Flechtwerk gesteckt und wieder mit Weide verflochten. Am besten flicht man von beiden Seiten zum Boden. Zum Ende hin wird der Platz zum Flechten immer kleiner und das Einziehen der Ruten schwieriger.

Das ist aber gut zu schaffen, und nachdem die letzte Rute geflochten wurde, werden die überstehenden Weideruten abgeschnitten. So sieht der Korb wie ein Korb aus – und das in relativ kurzer Zeit. Wir brauchten etwa nur 4 Stunden für unseren ersten Rahmenkorb.

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