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Startseite Bronzezeithof Uelsen

frhling

Die Natur erwacht, die ersten Obstbäume blühen, das Gras wird richtig grün und die Vögel versprechen einen baldigen Frühling.

Und auch bei uns wachsen die Kräfte und wir über uns hinaus: so hat der Bronzezeithof eine wichtige Auszeichnung bekommen. Außerdem hat sich einiges auf dem Gelände verändert und wir zeigen euch davon die ersten Bilder.

logoBronzezeithof in der Norm
Bekannt ist der Bronzezeithof schon lange als kinderfreundliches Museum, nun wurde es von offizieller Seite bestätigt und wir sind als „Besonders Kinderfreundlich“ zertifiziert.
Der Vorschlag zur Zertifizierung kam vom Grafschafter Tourismus, dort sind wir Mitglied und es wurde von ihnen ein Teil der Kosten übernommen. Um die Norm zu erfüllen, mussten wir nur wenig ergänzen und ändern. Eigentlich waren das alle Dinge, die selbstverständlich sind und die wir ohnehin brauchten. Vor allem sind nun die Toiletten für unsere kleinen und kleinsten Besucher besser zu benutzen, die Steckdosen sind kindersicher und wir haben eine Liste mit Notrufnummer und den Erste Hilfe Kasten schneller zur Hand. Daher war die Zertifizierung eine willkommene Gelegenheit unseren Bronzezeithof zu optimieren.

rucherofenBesuchertürBrunnen

„Ein Bronzezeithof ohne neue Bauten, ist wie eine Kuh ohne Hörner“
(könnte von mir sein)
Mit langer Planung, viel Arbeit und Elan sind die ersten Bauwerke fertig oder auf dem besten Weg dorthin.
Der neue Räucherofen schmiegt sich elegant an der Rückwand des neuen Gebäudes. Er funktioniert wie der Alte, es wurden nur viel weniger moderne Baustoffe verwendet. Zuerst wurde ein Gerüst aus Weidenruten für die Feuerstelle geflochten, und diese dann mit einem Lehm- Strohgemisch abdeckt. Die Weidenruten im Feuerraum verbrennen später und das Lehmgewölbe bleibt stehen. Beim eigentlichen Räucherofen ist das Geflecht so eng wie bei einem Korb aus Weide, sogar der Rand wurde wie bei einem Korb geflochten. Der fertige Zylinder sah geflochten super gut aus, aber   so ist er nicht wind- und rauchdicht. Also haben wir zwei Schichten Lehm- Strohgemisch dran geklatscht und nachdem es trocken war, wackelte es auch nicht mehr. Der Lehmputz ist an der Außenseite und so kannst du noch die Weiden im Innern sehen. Diese werden nicht verbrennen.

Den Acker hinterm Backofen haben wir geändert und vergrößert, damit die Pflanzen, die sonst am Zaun standen, auf der neuen Fläche Platz haben. Dort haben sie mehr Sonne und werden bestimmt besser und schöner wachsen. Gepflanzt und gesät werden soll dort neben Saubohnen, auch Erbsen und Kulturhanf. Das Grüne ist der im Herbst gesäte Dinkel.

Ein Projekt, welches viel Spaß machte, war ein neues Eingangstor für euch (Besucher). Die alte Tür war zu schmal für den Holzkarren. Auch konnte man jede Schraube erkennen und so wünschten sich viele ein neues Tor. Es ist ein zweiflügeliges Tor geworden, weil die Pfosten 2m Abstand brauchen. Ein Teil des Tores steckt in der Erde und muss herausgehoben werden, aber der häufig benutzte Teil hat ein verstecktes Scharnier und kann deswegen auch von zierlichen Menschen geöffnet werden :)

Der Brunnenrand wurde komplett erneuert und ersetzt. Am Brunnenring kannst du sehen wie morsch die Eichenstangen in den Löchern waren, die deswegen bei geringster Berührung abbrachen. Für die Sicherheit ist das gar nicht gut. Nun ist der Brunnen wieder sicher vorm hineinfallen. Trotzdem kann man immer noch Geld hineinwerfen.