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Emma hat gekalbt!

Gestern (9. Juli) um etwa viertel vor zehn Uhr abends kam das erste Kälbchen auf dem Bronzezeithof zur Welt. Emma und ihr Bullen-Kalb sind gesund und munter, das Kalb ist sowas von süss, aber auch sowas von...

...die Umstände der Geburt waren auch ganz witzig. Bereits gestern Vormittag verhielt sich Emma komisch; sie stand oft auf und lief nervös auf der Weide. Pascal vom Blekkerhof hatte es zuerst bemerkt und seinen Kollegen Bescheid gegeben. Als sie am Zaun standen und spekulierten, wann es denn soweit sein könnte, kam Jan hinzu und lud sie spontan zu einer Tasse Kaffee ein. Nachmittags wollten sie dann kommen und etwas Kuchen mitbringen - So ist das unter Nachbarn :)

Am Nachmittag lief Emma noch immer in der Weide und war sehr unruhig. Die Zeichen waren aber schon sehr weit, also das Euter und die Zitzen praller als sonst, das Becken weich. Trotzdem wollte das mit der Geburt nicht so richtig was werden. Aber zum Glück waren wir ja noch zum Kaffee und Kuchen verabredet. Es gab lecker Erdbeerkuchen und viel Kaffee; das schmeckte am Feuer im Haus besonders gut. Das Hauptthema war natürlich Emma und wann sie dann endlich kalbt. Aber auch nach dem Kuchen ging es mit Emma nicht so recht voran. Sie hatte zwar öfters Wehen, aber liegenbleiben wollte sie noch nicht. So sind wir dann nach Hause gefahren. Pascal wollte dann am nächsten Morgen schauen, ob das Kalb da ist...

Ja, kurz nach 20 Uhr ist Derk-Jan nochmal zum Hof gefahren und hatte ein homöopatisches Mittel für Emma mitgebracht, eins das die Wehen stärkt und die Unruhe etwas zurücknimmt. Emma wollte es nur unter mildem Druck schlucken. Zu der Zeit hing bereits auch ein dicker Schleimfaden aus der Scheide. Nach der Mittelgabe verschwand Emma ziemlich zügig in den Unterstand, den wir am Nachmittag nochmal frisch eingestreut haben. Andreas und Pascal vom Blekkerhof kamen auch noch vorbei und wir warteten noch etwa eine halbe Stunde. Aber Isabel legte sich dann zu Emma in den Unterstand - und da meinten wir, das wird nichts mehr mit Kälbchen. Wir sind dann um 21 Uhr gegangen.

Geert wollte vor dem Schlafengehen nochmal nach Emma schauen und kam kurz vor 22 Uhr zum Hof. Emma stand im Unterstand und Geert fiel das viele Stroh an Emmas Fell auf - "Da muss was passiert sein!" Und hier lag es: das noch namenslose Kälbchen. Nach ein paar Anrufen standen Geert, Pascal, Andreas und Derk-Jan mit einer Taschenlampe bewaffnet auf der Weide und leuchteten in die Augen des Neuankömmlings. Wegen der Dunkelheit haben wir da allerdings keine Fotos gemacht.

Heute hatten wir viel besseres Licht und viele schöne Fotos von den beiden geschossen. Die Geburt konnten wir dann am Nachmittag mit Ludwig Epmann und Heike Reins (beide Gemeinde Uelsen) feiern und auf die Gesundheit des Kälbchens anstoßen.

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